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Das Verschwinden der Eleanor Rigby - Interview - JETZT AUF DVD UND ALS VIDEO ON DEMAND! - Offizielle Webseite
„unglaublich authentisch und berührend”
stern.de
„zerbrechlich und eindrucksvoll”
the wrap
„Der Film gehört James McAvoy und Jessica Chastain”
indie wire

EIN GESPRÄCH MIT REGISSEUR & DREHBUCHAUTOR NED BENSON

Was hat Sie zu DAS VERSCHWINDEN DER ELEANOR RIGBY inspiriert?

Ich wollte die Liebe innerhalb einer Beziehung unter die Lupe nehmen. Besonders das Thema Subjektivität interessierte mich, also ganz speziell, wie zwei Personen die gleiche Erfahrung auf ganz unterschiedliche Weise wahrnehmen können. Aber auch im weiteren Sinne wollte ich mit subjektivem Empfinden spielen, schließlich erleben wir alle irgendwie eine ähnliche Geschichte, die gleichen Momente und Lebensabschnitte. Trotzdem sind sie für jeden etwas anderes. Eine Liebesgeschichte aus zwei unterschiedlichen Perspektiven zu schreiben, erschien mir in diesem Zusammenhang die perfekte Idee. Denn irgendwie ist das doch ehrlicher, als wenn man nur eine Perspektive einfängt.

Jessica Chastain war ja schon früh mit an Bord. Aber wann und wie fanden Sie den Rest des Ensembles?

Sobald Jessica in das Projekt involviert war, wusste ich, dass ich James McAvoy für die Rolle des Conor haben wollte. Aber aufgrund seiner anderen Projekte hatten wir letztlich erst ein paar Monate vor Drehbeginn tatsächlich eine feste Zusage von ihm. Ich war enorm erleichtert, denn die beiden als Paar besetzen zu können, war für mich ein echter Coup! Der Erste, der nach Jessica dazustieß, war William Hurt. Er unterschrieb ein ganzes Jahr vor dem tatsächlichen Drehbeginn und war ein großer Fan des Drehbuchs. Das wirklich Unfassbare war dann, dass alle anderen, bei denen wir anklopften, auch tatsächlich ebenfalls zusagten. Plötzlich manifestierte sich vor meinen Augen dieses unglaubliche Ensemble aus Jessica, James, William, Viola Davis, Isabelle Huppert, Ciarán Hinds, Bill Hader, Jess Weixler und Nina Arianda – und ich durfte sie alle inszenieren!

Wie würden Sie in Ihren eigenen Worten beschreiben, worum es in DAS VERSCHWINDEN DER ELEANOR RIGBY geht?

Es ist ein Film über die Liebe und darüber, was für eine subjektive Erfahrung das Leben ist. Wir alle leben letztlich in der gleichen Geschichte, doch jeder, der Teil unseres Lebens ist, hat seine eigene, mal mehr und mal weniger unterschiedliche Perspektive darauf. Worum es mir hauptsächlich ging, war die Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die wirklich versuchen, einander zu verstehen, nachdem sie etwas Furchtbares durchgemacht haben. Also kann man wohl letztlich sagen, dass dies eine Geschichte über die Beständigkeit der Liebe, über Mitgefühl, Verständnis und Wahrnehmung ist.

Im Zentrum des Films steht aber natürlich das Paar, das versucht, seine Beziehung wieder in den Griff zu bekommen und die Liebe, die es mal hatte, zurückzugewinnen. Wie würden Sie die Dynamik zwischen den beiden beschreiben?

Am besten fasst man die Dynamik wahrscheinlich so zusammen: Eleanor versucht loszulassen, während Conor ihr hinterherjagt. Doch am Ende sieht man interessanterweise, dass Conor schließlich merkt, dass auch er Eleanor loslassen muss, wenn er sie verstehen will. Und im Gegenzug bringt sie dieser Prozess des Loslassens in gewisser Weise auch zurück und an einen Punkt, an dem sie bereit ist, zu ihm zurückzukommen. Also, um es noch mal kurz auf den Punkt zu bringen: Conor läuft ihr hinterher und Eleanor vor ihm weg. Aber letztlich bewegen sich beide in die gleiche Richtung und befinden sich jeweils auf ihrem eigenen Weg in eine weitere gemeinsame Zukunft.

Man hört, dass es beim Drehen der Szene im Tompkins Square Park eine geradezu glückliche Fügung gab. Stimmt das?

Das kann wohl sagen. Gewöhnlich sieht man mitten im New Yorker East Village nicht besonders viele Glühwürmchen. Aber ausgerechnet in jener Nacht, als wir dort im Park drehten, schlüpften sie und plötzlich schwirrten Tausende Glühwürmchen durch die Nacht. Es war der Wahnsinn! Das passiert natürlich nur einmal im Jahr, und wir hatten gar nicht speziell versucht, in jener Nacht zu drehen. Dass es sich zufällig so ergab, ist einfach nur unvorstellbares Glück gewesen. Lustigerweise waren Glühwürmchen eines der ersten Bilder, die ich beim Schreiben des Drehbuchs im Kopf hatte. Dass sie nun mitten im Tompkins Square Park tatsächlich auftauchten, war geradezu magisch!